
Wadephul betonte, Israel habe das Recht, sich zu verteidigen. Daher sei die Hisbollah aufgefordert, alle Angriffe auf den Norden Israels sofort einzustellen. Zugleich müsse Israel die Verhältnismäßigkeit wahren und dürfe den Süden des Libanon nicht faktisch unbewohnbar machen, betonte Wadephul.
Zuvor hatte der Iran seine indirekten Verhandlungen mit den USA über ein Ende der Kampfhandlungen ausgesetzt. Die Entscheidung sei wegen der anhaltenden israelischen Angriffe im Libanon auf die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz getroffen worden, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim. Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit Mitte April eine Waffenruhe, die von der Hisbollah allerdings nicht anerkannt wird.
US-Präsident Trump sagte in Washington, ihm sei von einer Unterbrechung der indirekten Verhandlungen nichts bekannt. Es sei ihm aber auch egal, wenn sie zu Ende seien. Trump betonte, er habe Zeit, während der Iran eine Menge Geld auf dem Ölmarkt verliere.
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Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





