
Der Tatverdächtige sei ein 33-jähriger Deutscher, teilte die Polizei mit. Der Mann sei in seinem Fahrzeug gestellt worden. Er habe bei der Festnahme keinen Widerstand geleistet. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler handelt es um eine Amokfahrt. Der sächsische Innenminister Schuster erklärte, man habe es mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Einzeltäter zu tun.
OB Jung: "Tat kaum zu ertragen"
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer betonte, man werde alles daransetzen, die Tat schnell und vollständig aufzuklären. Leipzigs Oberbürgermeister Jung sagte, die Gedanken seien bei den Opfern. Die Tat sei kaum zu ertragen.
Der Vorfall ereignete sich Montagnachmittag in der Grimmaischen Straße. Sie führt vom zentralen Augustusplatz in die Leipziger Fußgängerzone. In der Nähe befindet sich die Universität sowie die Nikolaikirche Leipzig, ein zentraler Ort der Friedlichen Revolution.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei sucht nach der mutßmalichen Amokfahrt in Leipzig Zeugen. Hinweise werden
unter der Nummer +49 341 966 46666 angenommen. Das Landeskriminalamt Sachsen hat zudem ein Hinweisportal eingerichtet.
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Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







