Sonntag, 03. März 2024

Gaza-Krieg
Baerbock fordert von Teheran Beitrag zu Deeskalation

Bundesaußenministerin Baerbock den Iran aufgefordert, zu einer Deeskalation im Nahostkonflikt beizutragen.

09.12.2023
    Das Bild zeigt eine besorgt und ernst schauende Annalena Baerbock
    Bundesaußenministerin Baerbock (Die Grünen) (IMAGO / photothek / IMAGO / Dominik Butzmann)
    Nach Angaben des Auswärtigen Amts sprach sie das Thema in einem Telefonat mit Außenminister Amir-Abdollahian an. Dabei hätten beide auch - wie es hieß - "offen und deutlich über ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf Regionalthemen" gesprochen. Der Iran gehört zu den Unterstützern der Hamas, weshalb dem Land ein Einfluss auf die Terrororganisation zugeschrieben wird. Eine direkte Beteiligung indes an den Vorbereitungen zum Überfall der militanten Islamisten auf Israel bestreitet die Führung in Teheran.
    Gestern hatte Baerbock die Forderung nach einer generellen Waffenruhe im Gaza-Krieg zurückgewiesen. Eine solche sei zwar naheliegend, laufe aber de facto ins Leere. So gebe noch keine Antwort darauf, wie der Terror der Hamas aufhören und Israel wieder sicher sein könne.

    Weiterführende Informationen

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    Diese Nachricht wurde am 09.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.