USA
Baerbock legt mit FIFA-Kritik nach - Fußballweltverband soll Einreise-Ärger bei der WM aufarbeiten

Die Präsidentin der UNO-Generalversammlung, Baerbock, hat ihre Kritik am Fußballweltverband FIFA in der Debatte um verweigerte Einreisen in die USA erneuert.

    Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, nimmt an einer Veranstaltung im "German House of Soccer" in New York teil und schaut ernst zur Seite.
    Annalena Baerbock, Präsidentin der UNO-Generalversammlung, nimmt an einer Veranstaltung im "German House of Soccer" in New York teil. (picture alliance / dpa/Christoph Lother)
    Der Sport lebe davon, dass er verbinde und dass Menschen durch ihn zusammenkommen könnten, sagte die 45-Jährige bei einer Veranstaltung im German House of Soccer in New York. Daher sei der Punkt keine Nebensächlichkeit. Menschen könnten nur zusammenkommen, wenn ihnen das auch überall ermöglicht werde. Die frühere Bundesaußenministerin von den Grünen, forderte die FIFA auf, die Angelegenheit während und nach dieser WM aufzuarbeiten. Baerbock hatte die FIFA zuletzt in einem Podcast kritisiert - vor allem wegen des somalischen Schiedsrichters Omar Artan, der trotz Visum nicht ins Land durfte. Die Einreisebestimmungen in den USA sind ein großes Thema rund um das Turnier. Mehrere Nationen sind davon betroffen.
    Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.