Iran-Krieg
BDI sieht keine unmittelbare Gefahr für Konjunktur

Der Iran-Krieg hat nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie vorerst keine unmittelbaren Folgen für die wirtschaftliche Lage in Deutschland.

    Vor Dämmerlicht steigt Dampf aus den Hochöfen der Thyssen-Krupp-Anlage in Duisburg auf.
    Der Bundesverband der Deutschen Industrie blickt weiter optimistisch in die Zukunft. (AFP / Ina Fassbender)
    Das Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Verbandes, Niedermark, sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Krieg habe zwar die Weltmarktpreise für Rohöl und Gas merklich erhöht. Dies könne grundsätzlich auch in Deutschland preiserhöhend wirken, werde die konjunkturelle Erholung jedoch voraussichtlich nicht gefährden. Bei der Öl‑ und Gasversorgung würden keine unmittelbaren Engpässe erwartet.  
    Bundeswirtschaftsministerin Reiche verwies in diesem Zusammenhang kürzlich darauf, dass die Energieversorgung breit diversifiziert sei. In Deutschland wird in diesem Jahr erstmals wieder mit einem leichten Wirtschaftswachstum gerechnet.
    Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.