
Der Schweizer Polizeichef des Kantons Wallis, Gisler, bestätigte bei einer Pressekonferenz, dass etwa 40 Menschen ums Leben gekommen sind. 115 Menschen wurden zudem verletzt - viele davon schwer. Das Feuer war während einer Silvesterfeier in einer beliebten Bar in den frühen Morgenstunden ausgebrochen. Wie die Generalstaatsanwältin Pilloud mitteilte, gehen die Ermittler von einer Explosion aus, die von einem zuvor ausgebrochenen Feuer ausgelöst wurde. Es seien Untersuchungen zur Brandursache eingeleitet worden. Den Behörden zufolge sind vor allem junge Menschen unter den Opfern. Die Identifizierung der Todesopfer werde jedoch vermutlich noch mehrere Tage dauern, hieß es. Unter den Opfern sollen sich auch ausländische Touristen befinden.
Der Schweizer Bundespräsident Parmelin sprach von einer der schlimmsten Tragödien in der Geschichte seines Landes.
Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
