Diskussion über Soziale Medien
Bildungsminister wollen Medienkompetenz der Schüler stärken

Die Bildungsministerkonferenz hat sich auf eine Stärkung der Medienkompetenz von Schülern verständigt. Kinder und Jugendliche sollten zu reflektiertem, kritischem und sicherem Umgang befähigt werden, erläuterte Konferenz-Präsidentin Stolz.

    Ein Teenager sitzt auf der Couch und schaut auf sein Smartphone.
    Schulen sollen Kinder und Jugendliche besser über Fakenews, Cybermobbing, Datenschutz und Deepfakes unterrichten. (Getty Images / MoMo Productions)
    Dies betreffe beispielsweise Fakenews, Cybermobbing, Datenschutz und Deepfakes. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sollten noch gezielter über Chancen und Risiken der Social-Media-Nutzung aufgeklärt werden.
    Die bayerische Landesministerin von der Partei "Freie Wähler" führte in München aus, die digitale Welt sei voller Chancen, aber auch Herausforderungen. Nach eigenen Angaben verständigten sich die Kultusminister erstmals auf gemeinsame Ziele, Leitlinien und Maßnahmen. Dabei gehe es auch um den Umgang mit exzessiver Nutzung Sozialer Medien sowie die Zusammenarbeit von Schulen und Elternhäusern.

    Schule soll Orientierung geben

    Die saarländische Kultusministerin Streichert-Clivot betonte, Kinder und Jugendliche müssten lernen, kritisch hinzuschauen, Informationen einzuordnen und selbstbewusst mit digitalen Medien umzugehen. Schule habe die Aufgabe, ihnen dabei Orientierung zu geben, sagte die SPD-Politikerin.
    In Deutschland und anderen Ländern wird aktuell über die Einführung von Altersgrenzen für die Nutzung Sozialer Medien diskutiert. Eine Expertenkommission arbeitet an Empfehlungen. Bundesbildungsministerin Prien zufolge sollen die Ergebnisse am 24. Juni vorgestellt werden. Sie umfasse knapp 50 Empfehlungen, die sich neben den Schulen auch an Eltern, Kitas und etwa Ärzte richteten, sagte die CDU-Politikerin.
    Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.