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Ukraine-Krieg
Britischer Geheimdienst: Russland mit Winteroffensive im Donbass gescheitert

Russland ist nach Einschätzung des britischen Geheimdienstes mit dem Versuch gescheitert, die gesamte ostukrainische Donbass-Region mittels einer Winteroffensive zu kontrollieren. Das Außenministerium in London schrieb in seinem Geheimdienst-Update, die russischen Streitkräfte hätten in der Region nur minimale Gewinne bei hohen Verlusten verzeichnet.

03.04.2023
    Man sieht im Gegenlicht zwei Soldaten auf dem Panzer, der in einem Feld unter Wolkenhimmel steht.
    Ein russischer Panzer in der Ostukraine. (dpa/picture alliance/Stanislav Krasilnikov)
    Damit hätte Russland den vorübergehenden personellen Vorteil durch die russische Teilmobilisierung im vergangenen Herbst weitgehend verspielt. Die britische Regierung veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs täglich Informationen zum Kriegsverlauf in der Ukraine. Die Regierung in Moskau spricht von Desinformation.
    Die ukrainische Armee erklärte heute, sie habe zwei weitere Angriffe auf die seit Monaten umkämpfte Stadt Bachmut im Osten des Landes zurückgeschlagen. Nach Angaben russischer Militärexperten wird das Vorankommen der angreifenden Truppen durch starke Schneefälle beeinträchtigt. Der russische Verteidigungsminister Schoigu ordnete in Moskau an, die Munitionslieferungen an die Front in der Ukraine zu erhöhen.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine und seinen Auswirkungen finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen.
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.