Buchhandlungspreis
Buchladen will Weimer ein Zitat gerichtlich verbieten lassen

Im Streit um den Deutschen Buchhandlungspreis zieht ein Berliner Buchladen gegen Kulturstaatsminister Weimer vor Gericht.

    Fassade des Buchladens „Zur schwankenden Weltkugel“ in Berlin, davor eine mit antifaschistischen Stickern beklebte Blechskulptur neben Blumenkästen und Postkartenständern.
    Die Buchhandlunn „Zur schwankenden Weltkugel“ in Berlin. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Nach Angaben des Anwalts wurde ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt, um Weimer zu verbieten, den Buchladen und seine Betreiberinnen öffentlich als politische Extremistinnen zu bezeichnen. Weimer hatte in einem Interview der "Zeit" gesagt, wenn der Staat Preise vergebe und Steuergelder einsetze, dann könne er das nicht für politische Extremisten tun.
    Weimer hatte drei Buchläden von der Liste des Buchhandlungspreises streichen lassen und dies mit Extremismusverdacht begründet. Dafür war er aus der Kulturbranche massiv kritisiert worden. Auf der Leipziger Buchmesse gab es deswegen Protestaktionen gegen Weimer.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.