
Die Feuerwehr hatte gehofft, mit dem ansteigenden Wasserspiegel um Mitternacht würde der Wal genug Platz haben, um sich freizuschwimmen. Aber das Tier hat sich nicht aus der Situation befreien können. Vorher hatte ein Team aus Feuerwehr, Tierärztinnen und Helfern von Meeresschutzorganisationen den Wal in die richtige Richtung gedreht. Dann hat ein Schlauchboot versucht, Wellen zu machen, um das Tier in die richtige Richtung zu schubsen.
Der Wal ist vermutlich dasselbe Tier, das bereits in den letzten Wochen mehrfach in der Ostsee gesichtet wurde. Dem Rettungsteam zufolge handelt es sich um einen jungen, männlichen Buckelwal auf Wanderschaft. Möglich, dass er krank ist oder erschöpft oder während der Jagd die Orientierung verloren hat und so in diesen, für ihn unbekannten, Gewässern gelandet ist.
Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



