
Er habe ein großes Interesse an gemeinsamer Arbeit mit den Vereinigten Staaten. Dies sei extrem wichtig für Europa, die USA und Israel. Der Bundeskanzler betonte außerdem die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts auf Deutschland, etwa durch die steigenden Benzinpreise. Auch deshalb hoffe er auf ein baldiges Ende des Krieges.
Trump lobt Bundesregierung
Trump räumte ein, man werde infolge des Konflikts für eine kleine Weile etwas höhere Ölpreise haben. Aber man habe im Iran eingreifen müssen, um eine Atombombe zu verhindern. Der US-Präsident lobte die Bundesregierung für ihren Umgang mit den aktuellen Ereignissen. Kritik äußerte er dagegen an Großbritannien und Spanien. Er schloss Wirtschaftssanktionen gegen Spanien nicht aus. Beide Länder hatten sich zunächst geweigert, dem US-Militär ihre Militärbasen für Angriffe auf den Iran zur Verfügung zu stellen. Großbritannien erlaubt das mittlerweile in begrenztem Umfang.
Trump bekräftigte seine Absicht zur Einführung eines weltweiten Zolls auf Importe in die USA von 15 Prozent. Diesen könne er bis zu fünf Monate lang erheben. Zudem untersuche seine Regierung weiter die Möglichkeit unterschiedliche Zölle für unterschiedliche Länder zu erheben.
Seit vergangener Woche erhebt die US-Regierung auf viele Importe einen globalen Zoll in Höhe von zehn Prozent. Bereits zuvor hatte Trump 15 Prozent in Aussicht gestellt, eine entsprechende Anordnung lässt aber weiter auf sich warten.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






