
Angesprochen auf die Ängste und Sorgen vieler Jugendlicher sagte Merz, er versuche den Menschen die Angst vor der Zukunft zu nehmen. Er müsse allerdings an seiner Kommunikation arbeiten, damit diese Botschaft besser verstanden werde.
Selbstkritisch äußerte sich Merz auch mit Blick auf die Zusammenarbeit in der Koalition. Zur Demokratie gehöre auch Streit. Möglicherweise gebe es aber innerhalb der Regierung zu viel Streit und zu wenig Ergebnisse. Man müsse nun beweisen, dass man in der politischen Mitte in der Lage sei, Lösungen zu finden.
Merz fordert mehr politisches Engagement
Merz rief die jungen Menschen in Deutschland zu mehr politischem Engagement auf, etwa in Ortsvereinen von Parteien. Auf der kommunalen Ebene gestalte man die Bedingungen des Zusammenlebens. An dieser Stelle brauche es mehr Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in der ganzen Breite der Themen einbrächten.
Laut dem ARD-Deutschlandtrend von vergangener Woche sind ein Jahr nach ihrem Start nur noch 13 Prozent mit der Bundesregierung zufrieden. Die Zufriedenheitswerte von Merz seien in seinem ersten Kanzlerjahr stark gesunken und liegen nur noch bei 16 Prozent.
KT26: Die Stimme der Kirche in der Gesellschaft (Audio)
Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





