Berlin
Bundesparteien beraten über Wahlausgang in Rheinland-Pfalz

In Berlin beraten die Spitzengremien der Parteien heute über den Ausgang der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Die SPD-Parteivorsitzende Bas räumte am Abend eine Mitverantwortung der Bundespartei für die Wahlniederlage ein. Man müsse darüber reden, ob der eingeschlagene Weg der richtige sei.

    Der Reichstag am Berliner Spreeufer.
    In Berlin werden die Parteien über den Wahlausgang in Rheinland-Pfalz beraten. (dpa / M.C. Hurek)
    Co-Parteichef Klingbeil sagte, es werde nun Personaldebatten geben und die müsse man führen. Er werde sich nicht wegducken. Bundesverteidigungsminister Pistorius erteilte Personalfragen hingegen eine Absage: Man stehe angesichts der Weltlage und der Herausforderungen in Deutschland vor anderen Problemen, sagte der SPD-Poltiker der Deutschen Presse-Agentur.

    Spahn: Wahlsieg der CDU gibt Rückenwind

    Unionsfraktionschef Spahn sagte, der Wahlsieg der CDU in Rheinland-Pfalz gebe Rückenwind. Man dürfe in Berlin nun nicht nachlassen. Der AfD-Vorsitzende Chrupalla betonte, das Ergebnis in Rheinland-Pfalz sei das beste, das seine Partei je in einem westdeutschen Bundesland erreicht habe. Die Grünen-Vorsitzende Brantner sprach von einem guten Ergebnis, man hätte in Mainz aber gerne weiter regiert.

    FDP-Generalsekretärin Büttner enttäuscht

    FDP-Generalsekretärin Büttner zeigte sich enttäuscht über das Ausscheiden ihrer Partei aus dem Landtag. Nun bekomme man wie auf Bundesebene eine - Zitat - "Weiter so"-Konstellation. Der Linken-Vorsitzende van Aken sprach trotz des verpassten Einzugs in den Landtag vom richtigen Weg, weil man das Ergebnis fast verdoppelt habe.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Wahlabend in Rheinland-Pfalz: CDU gewinnt klar vor SPD, AfD-Ergebnis verdoppelt (Audio)
    Interview mit dem Politologen Ulrich von Alemann: Nicht nur die Spitzenkandidaten waren wichtig in Rheinland-Pfalz (Audio)
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.