Wegen Iran-Krieg
Bundesregierung erwägt Einrichtung von Notfall-Gasreserve

Die Bundesregierung erwägt, eine strategische Gasreserve für den Notfall einzurichten.

    Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
    Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    In der Diskussion stehe ein vom Markt abgetrennter, gesicherter Vorrat, sagte Bundeswirtschaftsministerin Reiche in Berlin. Wie dieser ausgestaltet sein könne, werde zurzeit durch Gutachten ermittelt. Die Reserve dürfe vor allem nicht zu Marktverzerrungen führen. Zudem müsse sie preislich vernünftig organisiert werden, erklärte die CDU-Politikerin. Derzeit sind die deutschen Gasspeicher zu knapp 22 Prozent gefüllt.
    Laut der Gasspeicher-Initiative "Ines" wird die Befüllung zum Winter hin angesichts der seit Beginn des Iran-Kriegs gestiegenen Preise zur Herausforderung. Dem Markt fehlten derzeit jegliche ökonomische Anreize zur Einspeicherung von Gas in die Speicher, hieß es. 
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.