
Dies sei der normale Turnus, vieles spreche dafür, dass man dabei bleibe, teilte Außenminister Wadephul mit. Bewirbt sich Deutschland vor dem Zeitraum 2035/36, wäre nach jetzigem Stand wieder eine Kampfkandidatur gegen andere Bewerber nötig. Gestern hatte die UNO-Vollversammlung Portugal und Österreich für einen Sitz im Sicherheitsrat für die Jahre 2027 und 2028 ausgewählt.
Der hessische Minister für Internationales, Pentz, sprach sich als Konsequenz für eine Kürzung der deutschen Finanzbeiträge an die Vereinten Nationen aus. Der ehemalige deutsche UNO-Botschafter Heusgen warnte vor einer solchen Reaktion. Vielmehr müsse man daran arbeiten, Deutschlands Stellung und Ansehen auf der internationalen Bühne zurückzugewinnen, sagte Heusgen im Deutschlandfunk.
Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






