Iran-Krieg
Bundesregierung erwartet deutlichen Konjunkturdämpfer im zweiten Quartal

Die Bundesregierung rechnet im Frühjahr infolge des Irankriegs mit einem Rückschlag für die Konjunktur in Deutschland.

    Blick auf das Display in Landkarten-Optik. Die Schiffe sind als längliche Dreiecke in verschiedenen Farben dargestellt.
    Die Blockade der Straße von Hormus hat Folgen für die deutsche Wirtschaft. (dpa / M.i.S. / Bernd Feil)
    Aktuelle ‌Indikatoren ließen einen ⁠deutlichen Dämpfer ⁠im zweiten Quartal erwarten, heißt es im Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums. Steigende Preise, Lieferkettenprobleme und Unsicherheit belasteten die Stimmung in Unternehmen wie in privaten Haushalten. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung hänge davon ab, wie lange der Konflikt im Nahen Osten andauere und Handelswege ⁠sowie Produktionskapazitäten ⁠beeinträchtigt blieben. ⁠Aber auch nach einer Entspannung der Lage dürften die Folgen ⁠bei Energie- und Rohstoffpreisen sowie Lieferketten noch länger ⁠spürbar sein.

    Weiterführende Informationen

    Über die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten halten wir Sie auch in einem Newsblog auf dem Laufenden.
    Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.