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Rotes Meer
Bundesregierung: Längere Lieferzeiten wegen Huthi-Angriffen, aber kaum Produktionsausfälle

Wegen der Angriffe der jemenitischen Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Roten Meer haben sich die Lieferzeiten in der deutschen Wirtschaft um etwa 20 Tage verlängert.

    Containerschiffs Adelina D im Juni 2023 im Roten Meer in der Straße von Tiran bei Sharm El Sheik, Ägypten
    Die Huthi-Miliz attackieren Containerschiffe im Roten Meer. (picture alliance / abaca / Geyres Christophe / ABACA)
    Produktionsausfälle gebe es derzeit aber nur vereinzelt, sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin. Auch die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft seien noch überschaubar.
    Die dänische Reederei Maersk geht allerdings davon aus, dass die Passage durch das Rote Meer für die Handelsschiffahrt noch monatelang beeinträchtigt sein wird. Unternehmenschef Clerc sagte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dadurch könnten die globalen Lieferketten empfindlich gestört werden. Maersk und andere große Reedereien haben ihre Flotten angewiesen, das Rote Meer vorerst zu meiden und auf die längere Route um Afrika auszuweichen.

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    Diese Nachricht wurde am 17.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.