
Regierungssprecher Hille sagte, man erwarte, dass der Fall zügig rechtsstaatlich untersucht und aufgeklärt werde. Die Bundesregierung vertraue der amerikanischen Justiz. Den offenkundigen Widerspruch zwischen der Darstellung der US-Regierung und Videoaufnahmen kommentierte Hille nicht.
Am Samstag war in Minneapolis ein US-Bürger von einem Grenzschutzpolizisten erschossen worden. Das Heimatschutzministerium sprach von Notwehr, obwohl Videos dieser Darstellung widersprechen. Es war bereits das zweite Todesopfer am Rande von Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE. Anfang des Monats hatte ein ICE-Mitarbeiter eine Frau in ihrem Auto erschossen.
Die früheren US-Präsidenten Obama und Clinton riefen zu friedlichem Protest auf, um die zentralen Werte der Nation zu verteidigen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
