
Nachdem Kanzler und CDU-Chef Merz von einer komplexen rechtlichen Einordnung gesprochen hatte, für die man sich Zeit nehmen wolle, erklärte Vizekanzler Klingbeil von der SPD, dass Maduro ein autoritäres Regime angeführt habe, könne keine Rechtfertigung dafür sein, internationales Recht zu missachten. Dies gelte auch für das Handeln der USA.
Direkte Kritik an Merz' Äußerung kam von den Grünen. Fraktionschefin Dröge zeigte Unverständnis darüber, dass der Kanzler den US-Einsatz nicht klar als völkerrechtswidrig bezeichnet habe. Wegtauchen sei in dieser Situation eine fatale Strategie.
International stieß die Militäraktion auf gemischte Reaktionen. Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs forderten einen geordneten Machtwechsel in Venezuela. Staaten wie China, Russland, Mexiko und Brasilien verurteilten das Vorgehen der USA. Papst Leo XIV. rief dazu auf, die Gewalt zu überwinden und Wege des Friedens einzuschlagen.
Weiterführende Informationen
Über die aktuelle Lage in Venezuela halten wir Sie mit einem Newsblog auf dem Laufenden.
US-Intervention in Venezuela: Trumps Schlag gegen Maduro und die Folgen
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Maduros Nachfolgerin: Wer ist Delcy Rodríguez?
Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




