
Die Regierung habe bisher keinerlei Beweise für die Anschuldigungen gegen Powell vorgelegt, begründete Bundesrichter Boasberg seine Entscheidung. Die vorgebrachten Argumente für ein Strafverfahren seien "substanzlos". Eine Vorladung Powells durch das Justizministerium erklärte er für nichtig. Es gebe Hinweise darauf, dass die Regierung Powell nur vorgeladen habe, um ihn unter Druck zu setzen, für niedrigere Zinsen zu stimmen oder zurückzutreten, sagte Boasberg.
US-Präsident Trump hatte die Unabhängigkeit der Zentralbank in Frage gestellt und Powell öffentlich beleidigt, nachdem dieser sich weigerte, die Leitzinsen, wie von Trump gefordert, zu senken. Im Januar gab Powell dann die Vorladung gegen ihn und ein drohendes Strafverfahren bekannt. Er sprach von einem "beispiellosen Vorgehen".
Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






