
Die Erkundungsmission, an der sich außerdem Frankreich, Schweden und Norwegen beteiligen, soll nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums unter anderem Planungen für eine Militärübung vorbereiten. Es gehe darum, die Möglichkeiten der Gewährleistung der Sicherheit mit Blick auf russische und chinesische Bedrohungen in der Arktis zu eruieren, hieß es. Beim NATO-Mitglied Italien stieß die Mission auf Ablehnung; Verteidigungsminister Crosetto nannte sie einen "Witz". Er frage sich, was die wenigen Soldaten dort tun sollten, sagte er in Rom.
Die Aktion findet vor dem Hintergrund amerikanischer Drohungen statt, die Kontrolle über die zum Königreich Dänemark gehörende Insel zu übernehmen. Zuletzt hat US-Präsident Trump Strafzölle für Länder angekündigt, die sich gegen seine Pläne stellen. Trump bekräftigte im Weißen Haus in Washington, sein Land benötige die Arktis-Insel für die nationale Sicherheit. Wer sich dem entgegenstelle, müsse mit Zöllen rechnen.
Krisengespräch blieb ohne Ergebnis
Ein Krisengespräch zwischen den USA, Dänemark und Grönland am Mittwoch hatte keine Lösung im Konflikt um die Besitzansprüche der USA gebracht. Grönland ist Teil des Königreichs Dänemark und damit auch Teil der NATO und Bündnispartner der USA.
Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







