Politisch motivierte Straftaten
Bundesweite Razzia gegen rechtsextreme Jugendorganisationen

Die Polizei geht mit einer bundesweiten Razzia gegen die rechtsextremen Gruppen "Deutsche Jugend Voran" sowie "Jung und Stark" vor. Wie der Generalbundesanwalt erklärte, durchsuchen die Ermittler derzeit rund 50 Objekte in zwölf Bundesländern. 36 Personen würden beschuldigt, Mitglied in einer kriminellen Vereinigung zu sein.

    Vermummte Polizisten bei einem Einsatz in Hessen
    Die Polizei geht bundesweit mit Razzien gegen rechtsextreme Jugendliche vor. (www.imago-images.de/U. J. Alexander)
    Gegen mehrere Personen wird nach Auskunft des Generalbundesanwalts zudem wegen Rädelsführerschaft und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Wie das Magazin "Spiegel" berichtet, soll der jüngste Beschuldigte erst 16 Jahre alt sein.
    Die rechten Jugendorganisationen "Jung und Stark" sowie "Deutsche Jugend Voran" sind seit 2024 verstärkt in Erscheinung getreten. Sie gelten als besonders gewaltbereit und in der Szene gut vernetzt. Beobachter schätzen, dass die Gruppen mehrere hundert Mitglieder haben.
    Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.