EU-Außenpolitik
CDU-Außenpolitiker Hardt kritisiert erwogene Strafmaßnahmen gegen Israel

Der CDU-Außenpolitiker Hardt hat sich kritisch zu dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Sanktionspaket gegen Israel geäußert.

    Jürgen Hardt steht am Rednerpult des Deutschen Bundestages.
    Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt fordert eine Ausweitung der Personensanktionen gegen israelische Extremisten - und zugleich eine Abkehr von den Vorschlägen der EU-Kommission, den wirtschaftlichen Druck auf Israel zu erhöhen. (picture alliance / Geisler-Fotopress / Frederic Kern)
    Hardt sagte im Deutschlandfunk, Israel brauche jede Form der wirtschaftlichen Unterstützung und Stärkung angesichts der Bedrohung etwa durch die Hamas und den Iran. Daher wäre es ein großer Schaden für Israel, bestehende Zollvorteile zurückzunehmen. Hardt lobte hingegen den Vorschlag der Kommission, Einreisesperren und Wirtschaftssanktionen gegen eine Reihe radikaler israelischer Siedler zu verhängen. Der CDU-Politiker sprach sich dafür aus, auch die extremistischen Minister Smotrich und Ben-Gvir einzubeziehen, die völkerrechtswidrige Besatzungspläne für den Gazastreifen forderten.
    Diese Nachricht wurde am 18.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.