Angriffe gegen den Iran
CDU-Politiker Hardt sieht völkerrechtliche Bewertung als nachrangig an - Widerspruch aus der SPD

Der CDU-Außenpolitiker Hardt sieht die völkerrechtliche Bewertung der Angriffe Israels und der USA auf den Iran als nachrangig an.

    Jürgen Hardt blickt ernst.
    Jürgen Hardt (CDU) (imago / Bernd Elmenthaler )
    Solle man tatsächlich zulassen, dass der Iran und die Mullahs, die Israel und das Judentum weltweit zerstören wollten, die Atombombe in die Hand bekämen, "um das wahr zu machen, von dem Hitler geträumt hat?", fragte er im SWR. Er wisse nicht, ob das Völkerrecht allein hier die richtigen Antworten gebe. Zwar müsste die völkerrechtliche Begründung der USA überprüft werden. Die Angriffe seien aber erfolgt, um den Iran am Bau einer Atombombe zu hindern.
    Der Außenpolitiker Ahmetovic vom Koalitionspartner SPD betonte dagegen im Bayerischen Rundfunk, wenn man Völkerrechtsbrüche nicht benenne, führe man das Völkerrecht ad absurdum und sehe dessen politischer Erosion zu. Hierbei gehe es auch um Glaubwürdigkeit. An anderer Stelle sei schließlich klar benannt worden, dass Russland die Ukraine völkerrechtswidrig überfalle.
    Diese Nachricht wurde am 02.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.