Online-Modehändler
China erteilt Shein Genehmigung für Börsengang in Hongkong

Der Online-Händler Shein darf in Hongkong an die Börse gehen.

    Blick auf die Shein-Website mit Models in Sommermode
    Mode von Shein (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Richard Drew)
    Die chinesische Marktaufsicht hat einen entsprechenden Antrag des Unternehmens genehmigt. Damit kann Shein an der Börse bis zu 341,6 Millionen Aktien platzieren. Zuvor hatte Shein auch Börsengänge in New York oder London erwogen.
    Shein ist unter anderem mit günstiger, schnell produzierter Mode erfolgreich und in mehr als 150 Ländern aktiv. Gleichzeitig sieht sich Shein seit längerem mit Vorwürfen von Produktpiraterie, Umweltverschmutzung und schlechten Arbeitsbedingungen konfrontiert. Das Unternehmen wurde 2012 in China gegründet. Inzwischen hat es seinen Hauptsitz in Singapur.

    Shein & Co. steigern Markanteil in Deutschland

    Asiatische Shoppingplattformen gewinnen im deutschen Onlinehandel weiter an Bedeutung. Auf Anbieter wie Temu, Shein und AliExpress entfielen im zweiten Quartal 5,3 Prozent der Umsätze, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh) mitteilte. Das sei ein neuer Höchstwert.
    Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.