
Wie die Krankenkasse in Hamburg mitteilte, waren die bei ihr versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im vergangenen Jahr durchschnittlich 19,5 Kalendertage krankgeschrieben. Das waren 0,7 Fehltage weniger als 2024. Zu den häufigsten Gründen für die Arbeitsunfähigkeit gehörten Atemwegserkrankungen, psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Probleme wie zum Beispiel Rückenschmerzen.
DAK-Vorstand Storm rief die Politik auf, nach den Ursachen für den anhaltend hohen Krankenstand zu forschen. Er zeigte sich zudem offen für die Idee, Beschäftigte bei bestimmten Diagnosen nur teilweise krankzuschreiben, etwa für mehrere Stunden am Tag.
Bundesgesundheitsministerin Warken will die geltenden Regelungen zur telefonischen Krankschreibung überprüfen lassen. Ziel sei es, Missbrauch zu vermeiden, sagte die CDU-Politikerin dem ”Tagesspiegel”. Zuvor hatte Bundeskanzler Merz seine Kritik an einem zu hohen Krankenstand in Deutschland erneuert.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
