
Ein Sprecher des Kanzlers teilte mit, die im Raum stehenden Vorwürfe müssten ausgeräumt werden und gegenseitige Unterstellungen unterbleiben. Die Berlinale-Jury und Tuttle hätten Merz vergangene Woche ihren Blick auf die Kontroverse überzeugend dargelegt. Letztlich gehe es um die Frage, was auf der Bühne der Berlinale stattfinden solle und dürfe. Aussagen, die der Bundesregierung eine Beteiligung an einem Völkermord unterstellten, sollten dort nicht stattfinden.
Der syrisch-palästinensische Regisseur Alkhatib hatte der Regierung auf der Berlinale vorgeworfen, Partner eines Völkermords im Gazastreifen zu sein. Kulturstaatsminister Weimer berief in der Folge eine Aufsichtsratssitzung ein, im Raum stand offenbar auch eine Ablösung Tuttles. Zahlreiche Filmschaffende solidarisierten sich mit der Festivalchefin.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
