Renten-Reformvorschlag
Dehoga warnt vor einem Minijob-Aus, Wirtschaftsweise Grimm dafür

Die Vorschläge der Rentenkommission zur Abschaffung von Minijobs stoßen auf ein geteiltes Echo.

    Eine Kellnerin trägt Speisen und Getränke an einem Tisch im Außenbereich eines Café s in München bei strahlendem Sonnenschein.
    Minijobs sind auch in der Gastronomie beliebt (Symbolbild) (imago stock&people)
    Der Hotel- und Gaststättenverband warnte vor solch einem Schritt. Der Präsident des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Haumann, sagte der "Rheinischen Post", der Vorstoß gehe an der betrieblichen Realität vorbei und wäre für das Gastgewerbe eine Katastrophe. Allein hier gebe es rund 1,1 Millionen geringfügig Beschäftigte. Dagegen begrüßte die Ökonomin Grimm den Vorschlag. Das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat sagte derselben Zeitung, eine Abschaffung würde vor allem die Arbeitsanreize für Geringverdiener massiv erhöhen. Lediglich für Studierende sollten Ausnahmen gelten.
    Minijobs sind Beschäftigungsverhältnisse bis zu einem Einkommen von 603 Euro im Monat, auf das nur geringe Sozialabgaben und Steuern fällig werden.
    Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.