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StartseiteMusikszeneZeitlose Botschaften des Barock02.03.2021

Der Organist und Dirigent Jörg HalubekZeitlose Botschaften des Barock

Der Mittelpunkt seines künstlerischen Wirkens heißt Stuttgart. Doch auch fern der Wahlheimat ist Jörg Halubek häufig zu Gast, um als "Maestro al cembalo" mit barocken Opern heutiges Theater zu erzählen. Auch erkundet er auf den Spuren von Bach historische Orgel-Landschaften.

Von Bernd Heyder

Der Organist steht vor der Orgel (Spieltisch) mit verschiedenen Registerzügen aus Holz. Er hat kurz braune Haare und trägt eine dunkelblaue Strickjacke mit einem jeansfarbenen Hemd. (Verena Ecker)
Der Organist Jörg Halubek entwickelt an der Stuttgarter Musikhochschule auch einen neuen Aufbaustudiengang zum "Maestro al cembalo" (Verena Ecker)
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Als junger Organist und Kirchenmusikstudent kam Jörg Halubek nach Stuttgart. Weitere Studienjahre an der Schola Cantorum in Basel ließen ihn zum Spezialisten für Alte Musik reifen, der als "Maestro al cembalo" vom Tasteninstrument aus die dirigentischen Impulse gibt.

Aufsehen erregte er im Monteverdi-Zyklus am Nationaltheater Mannheim mit seinem Originalklang-Ensemble Il Gusto Barocco; jüngst haben sie sich konzertant der Wiederentdeckung von Telemanns Hamburger Fassung zu Händels Londoner Oper "Poro" gewidmet.

Halubek ist darüber hinaus seit Jahren als Gastdirigent dem Staatstheater Kassel verbunden.

Als künstlerischer Leiter der Händel-Akademie Karlsruhe gibt er seine Erfahrung ebenso an die jüngere Generation weiter, wie als Stuttgarter Professor für historische Tasteninstrumente und Orgelspiel.

Mit Zeitmaschinen vergleicht er die barocken Orgeln, denen jetzt sein Bach-Gesamteinspielungsprojekt gilt. Unter dem Titel "Organ Landscapes" präsentiert er es auch multimedial im Internet.

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