Montag, 16.09.2019
 
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Der TagDeutsch!

Sollten Schüler erst in die Grundschule dürfen, wenn sie deutsch können? Nein, sagt unsere Reporterin, gemeinsam lernen sie viel besser. Außerdem: Rassismus im Fußball. Ist der Sport anfällig, weil man sich über gegenseitige Abgrenzung definiert?

Von Ann-Kathrin Büüsker

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Ein Mädchen begutachtet ihr Zeugnis und hält sich die Hand an die Stirn.  (imago / Thomas Imo)
Sollen Kinder deutsch lernen müssen, bevor sie in die Grundschule dürfen? (imago / Thomas Imo)

Der CDU-Politiker Carsten Linnemann fordert, dass Schülerinnen und Schüler erst deutsch lernen sollen, bevor sie in die Grundschule dürfen. Sein Vorschlag hat eine heftige Diskussion ausgelöst, in der wir uns einmal anschauen wollen, inwieweit das überhaupt ein Problem ist, was Linnemann da beschreibt. Die Bildungsjournalistin Stephanie Gebert erklärt, dass es zwar immer mehr Kinder mit Sprachschwierigkeiten gibt, dass dies aber vor allem jene aus prekären Verhältnissen trifft. Sie erklärt, wie Lehrkräfte damit umgehen und wo es den Schulen an Unterstützung mangelt.

Peter Sawicki, Kollege aus dem Aktuellen, berichtet, wie es für ihn war ohne Sprachkenntnisse in eine deutsche Schule zu kommen und wie er von den anderen Schüler*innen profitiert hat.

Mal wieder: Rassismus im Fußball

Mal wieder beschäftigen einige Fälle rassistischer Bemerkungen Fußballdeutschland. Prominentestes Beispiel: Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender von Schalke 04. Gemeinsam mit Sportredakteur Maximilian Rieger sprechen wir über zunehmende Aufmerksamkeit für das Problem und die Frage, ob die Strukturen des Fußballs solche Ausfälle fördern. Das Gefühl der Gemeinschaft, gegen die anderen. Welche Rolle spielen der innere Zusammenhalt und die Abgrenzung nach außen?

Für Fragen und Feedback erreichen Sie uns per Mail an dertag@deutschlandfunk.de 

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