Donnerstag, 18.07.2019
 
Seit 15:35 Uhr @mediasres
StartseiteDeutschlandfunk - Der TagKlimakrise: Bäume pflanzen reicht nicht09.07.2019

Der TagKlimakrise: Bäume pflanzen reicht nicht

Eine Studie sorgt seit Tagen für Schlagzahlen, weil sie die Hoffnung schürt, die Klimakrise durch Aufforstung zu entschärfen. Das ist aber bestenfalls die halbe Wahrheit. Außerdem: Verhandlungen mit den radikal-islamischen Taliban sind die einzige Chance für ein Ende der Gewalt in Afghanistan.

Von Jasper Barenberg

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Kauri-Baum im Waipoua Forest Neuseeland (Quelle: Michael Marek)
Wälder auf bisher freien Flächen sollen den Klimawandel wesentlich entschärfen (Quelle: Michael Marek)
Mehr zum Thema

Dossier: KlimakriseDossier: Klimakrise (Sean Gallup / Getty Images) (Sean Gallup / Getty Images)

Die Berechnungen der Studie aus Zürich sind solide, das Potential zum Nutzen des Klimas ist unbestritten. So urteilt Wissenschaftsjournalist Volker Mrasek über die Anregung, den Klimawandel durch Aufforstung zu mildern. Allerdings gehen gerade Jahr für Jahr Milliarden Bäume verloren. Zum anderen taugt die Strategie nur auf lange Sicht. Und sie entbindet uns in keiner Weise, den Ausstoß von CO2 rasch und drastisch zu senken.

Viele Strategien zur Befriedung Afghanistans sind in den letzten 40 Jahren gescheitert. Eine Verständigung mit den radikal-islamischen Taliban sieht auch ARD-Korrespondentin Silke Diettrich als letzte Möglichkeit, das Patt zwischen Regierung und Aufständischen zu überwinden. Auf diskrete Art kann die Bundesregierung einen Dialog vermitteln - der dann in verbindliche Verhandlungen münden müsse.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk