Samstag, 04. Dezember 2021

Der TagKlimarebellion

Schwächt die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele ab? Ausgerechnet, während in Berlin die Aktionswoche von Extinction Rebellion beginnt? Außerdem: Wieso die deutsche Einheit ein Denkmal bräuchte, aber Fledermäuse es verhindern.

Von Ann-Kathrin Büüsker | 07.10.2019

Aktivisten der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion blockieren die Zufahrten am Großen Stern an der Siegessäule in Berlin.
Aktivisten der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion blockieren die Zufahrten am Großen Stern an der Siegessäule in Berlin. (dpa / picture alliance / Paul Zinken)
Die Bundesregierung schwäche ihre Klimaschutziele ab, berichtete Spiegel Online gestern Abend. In Berlin waren die beteiligten politischen Akteure heute bemüht diesen Eindruck vom Tisch zu wischen. Über den Kampf in Sachen Deutungshoheit berichtet unserer Hauptstadtkorrespondent Theo Geers. Unsere Reporterin Anja Nehls schildert außerdem ihre Eindrücke vom Auftakt der Extinction Rebellion Aktionswoche in Berlin.
Ein Denkmal für die Einheit
Zum 70. Gründungstag der DDR haben Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern, und Bodo Ramelow, Ministerpräsident Thüringen, angeregt, mit Blick auf die DDR nicht mehr von einem "Unrechtsstaat" zu sprechen. Ein sprachliches Symbol. Vladimir Balzer, Kulturkorrespondent in unserem Hauptstadtstudio, erläutert, warum das aus seiner Sicht ein richtiger Ansatz ist. Wir sprechen außerdem darüber, warum bald 30 Jahre nach dem Mauerfall in Berlin das geplante Einheitsdenkmal immer noch nicht verwirklicht wurde.
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