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StartseiteDeutschlandfunk - Der TagSpalter: Russlands nukleare Strategie01.02.2019

Der TagSpalter: Russlands nukleare Strategie

Donald Trump lässt den INF-Vertrag platzen, aber ausnahmsweise zeigen mal nicht alle mit dem Finger auf den US-Präsidenten, sondern nach Moskau. Ob es auch im Kreml Sorgen vor einem atomaren Wettrüsten gibt? Und die Kältewelle in den USA: Ist das schon Klimawandel oder nur Wetter?

Von Sarah Zerback

Kopf einer Interkontinentalrakete aus dem Titan Missile Museum in Tucson, Arizona, USA, (imago/imagebroker)
Die Sorgen über einen neuen atomaren Rüstungswettlauf sind groß - nicht nur in Deutschland (imago/imagebroker)

"Atomare Mittelstreckenraketen? Haben wir nicht im Arsenal" - Das ist seit Jahren die Verteidigungslinie in Moskau. Und seit Jahren sagen die USA und andere NATO-Partner: Glauben wir nicht. Jetzt hat Präsident Trump ernst gemacht und den INF-Vertrag aufgekündigt - wirksam in sechs Monaten. Dass der Kreml innerhalb dieser Frist noch einlenken könnte, "da müsste ein mittleres Wunder passieren", meint Russland-Korrespondent Thielko Grieß.

Wohnzimmerwände, die von innen vereisen, gefrorene Wasserfälle und gesprengte Kloschüsseln: Die aktuelle Kältewelle in den USA ist mit Temperaturen bis zu Minus 50 Grad extrem. Ob daran der Klimawandel schuld ist, da sind sich die Forscher noch nicht ganz sicher, erklärt Wissenschaftsjournalist Volker Mrasek. Trotzdem kein Grund, die Erderwärmung zu leugnen, wie es der US-Präsident in diesem Zusammenhang jetzt einmal mehr getan hat.

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