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StartseiteDeutschlandfunk - Der TagTrump: Das eigentliche Kriegsrisiko in Sachen Korea?07.11.2017

Der TagTrump: Das eigentliche Kriegsrisiko in Sachen Korea?

"Ich traue dem Braten nicht", sagt unser Korrespondent Jürgen Hanefeld mit Blick auf Donald Trump. Der setzte heute beim Besuch in Südkorea auf Entspannungspolitik - Richtung Nordkorea. Kann man dem trauen? Und: Die Opposition im Bundestag erhält mehr Fragerechte. Gut so?

Von Ann-Kathrin Büüsker

Ein südkoreanischer Demonstrant hält ein Transparent mit der Aufschrift "No Trump Zone" hoch. (AFP)
Protest gegen den Trump-Besuch in Seoul (AFP)

Donald Trump ist unterwegs auf Asien-Reise und machte dort heute Station in Südkorea. Ein Besuch in heiklen Zeiten, immerhin hatte sich der Konflikt mit Nordkorea in den vergangenen Monaten doch sehr zugespitzt. Wobei - in den letzten Wochen war es wieder ziemlich ruhig. Woran liegt das? Unser Korrespondent Jürgen Hanefeld hat dazu zwei Theorien. Er hat außerdem erhebliche Zweifel an Donald Trump. Er habe sich keine echte Vorstellung gemacht, was er in Asien eigentlich wolle. Und letztlich, so die Einschätzung unseres Korrespondenten in Tokio, sei Trump das größere Kriegsrisiko als Kim Jong-un.

Das Bundesverfassungsgericht hat heute die Rechte des Bundestages gestärkt - mit Blick auf die dortige Anfragepraxis. Die Opposition kann der Bundesregierung Fragen stellen, die diese dann beantworten muss. Oder eben auch nicht. In zwei konkreten Fällen hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt: Auch wenn es um Unternehmen wie etwa die Bahn geht, muss die Regierung Informationen preis geben. Welche Wege und Mittel es überhaupt für die Opposition gibt, Fragen zu stellen und welcher Apparat dann in Gang gesetzt wird, erklärt unsere Hauptstadtkorrespondentin Gudula Geuther.

Und wir wollen von Ihnen wissen, wie Sie zu den Sondierungsgesprächen stehen. Nervt Sie dieses "guter Bulle, böser Bulle"-Spiel der Parteien auch so sehr? Oder ist das aus Ihrer Sicht ganz normales Ringen um politische Kompromisse? Haben Sie Fragen rund um die Sondierungen? Wir freuen uns auf Ihre Mail an dertag@deutschlandfunk.de.

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