Der TagWas sind Lebensmittel wert?

Dumpingpreise statt Fairness: Handel, Landwirte und Politik ringen um Rahmenbedingungen für Lebensmittel. Wie müssten die aussehen und wer muss sich bewegen? Und: Das Super-Bowl-Finale ist im Super-Wahljahr so politisch wie nie. Ist sich die Football-Liga der Verantwortung bewusst?

Von Sarah Zerback | 03.02.2020

Ein Einkaufswagen mit verschiedenen Lebensmitteln wird durch die Gänge eines Supermarkts geschoben.
Die Bundeskanzlerin hat heute Vertreter von Handel und Ernährungsindustrie zum Lebensmittel-Gipfel eingeladen (imago / photothek / Florian Gaertner)
Der Handel, das sind nicht immer die Bösen, dafür ist der globalisierte Markt zu komplex, sagt Birgid Becker aus der Deutschlandfunk-Wirtschaftsredaktion. Jetzt aber zu behaupten, man wolle mit Billigpreisen vor allem Menschen unterhalb der Armutsgrenze helfen, das sei Augenwischerei.
Nationalhymne, Werbespots und Halbzeit-Show: Der Super Bowl ist ein Riesenspektakel, auch abseits der sportlichen Leistungen. Das sei hochpolitisch, erklärt Marina Schweizer aus der Deutschlandfunk-Sportredaktion. Und eine Riesen-Verantwortung für die National Football League und Sender wie Fox - schließlich haben beim Endspiel rund 100 Millionen US-AmerikanerInnen zugeschaut - und das mitten im Wahljahr.
Feedback gerne an: dertag@deutschlandfunk.de