Dienstag, 19.11.2019
 
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Ein Mord aus Hass, wie der an dem Poltiker Walter Lübcke? "Relativ normal". So diffamierend haben sich Pegida-Anhänger in Dresden geäußert und damit die aktuelle Debatte um Hetze und Verharmlosung weiter befeuert. Und: Wie der Waldbrand rund um Lübtheen ein ganzes Bundesland in Atem hält.

Von Sarah Zerback

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Anhänger von AfD und Pegida demonstrieren in Dresden gegen den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel. (imago / Paul Sandner)
Anhänger von AfD und Pegida demonstrieren in Dresden gegen den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel. (imago / Paul Sandner)

Was sagt Pegida eigentlich zum Mord an Walter Lübcke? Das ARD-Magazin "Kontraste" wollte es genauer wissen und hat gefragt. Die diffamierenden Antworten haben viel Entsetzen ausgelöst, in Politik und Zivilgesellschaft. Ob sie auch volksverhetzend sind, das prüft inzwischen die Staatsanwaltschaft. Unseren Landeskorrespondenten Bastian Brandau überraschen sie jedenfalls nicht. Er kennt Hass, Hetze und Lügenpresse-Rufe nur zu gut, aber auch das andere Gesicht Sachsens. Das habe sich gestern Abend beim Konzert #WirBleibenMehr in Chemnitz gezeigt. Zwei Monate vor den Landtagswahlen ist also viel Bewegung in Sachsen. Auch bei der AfD, die heute auf die harte Tour lernen musste, wie wichtig Formalitäten sind: 43 Listenplätze der Partei wurden für ungültig erklärt.

Nach sechs Tagen ist der größte Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns inzwischen unter Kontrolle. Unsere Landeskorrespondentin Silke Hasselmann schildert, wie die Menschen diese dramatische Woche erlebt haben, wie groß die Solidarität ist und warum die Löscharbeiten so knifflig sind.

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