Sicherheitslage
Deutsches Rotes Kreuz kritisiert Defizite im Bevölkerungsschutz

Das Deutsche Rote Kreuz hat Defizite im deutschen Bevölkerungsschutz kritisiert.

    Hermann Gröhe (CDU), Bundestagsabgeordneter, kommt zur Sitzung des CDU-Präsidiums und lächelt.
    Hermann Gröhe, DRK-Präsident (Christoph Soeder/dpa)
    Trotz wachsender Sicherheitsrisiken aufgrund der Weltlage und Krisen wie Hochwasser oder Stromausfällen sei der Bevölkerungsschutz unterfinanziert, sagte DRK-Präsident Gröhe dem Berliner "Tagesspiegel". Seinen Angaben zufolge fehlen mindestens eine Milliarde Euro. Besonders Krankenhäuser müssten krisenfester werden. Zudem brauche es mehr Wissen über die Einsatzbereitschaft von Ehrenamtlichen. So müsse vor allem das Angebot für Erste-Hilfe-Kurse ausgebaut werden.
    Gröhe kritisierte zudem, dass bislang die entsprechenden Mittel vor allem Bundesbehörden zugutegekommen seien, während Hilfsorganisationen wie das DRK nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Dabei müssten deren Ehrenamtliche im Ernstfall einen Großteil der Arbeit leisten.
    Diese Nachricht wurde am 02.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.