
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stiegen die Stromexporte zwischen Januar und März um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Importe sanken dagegen im gleichen Zeitraum um 15,5 Prozent. Dadurch ergab sich ein Exportüberschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden. Damit ist die Bundesrepublik zum ersten Mal seit Ende 2023 wieder ein Netto-Exporteur von Strom.
Mehr als die Hälfte des Stroms stammte aus erneuerbaren Energieträgern. Den größten Anteil hatte Windkraft, deren Anteil um fast dreißig Prozent zulegte. Sie macht mittlerweile mehr als ein Drittel der deutschen Stromerzeugung aus.
Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




