
Die Mittel für die militärische Unterstützung müssten jetzt rasch ausgezahlt werden, sagte Merz bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Berlin. Die Ukraine werde ihre Verteidigung dann auf lange Sicht finanzieren können. Zudem werde man in der Europäischen Union auch über das 20. Sanktionspaket gegen Russland entscheiden. Der Kredit und die neuen Sanktionen waren von der bisherigen ungarischen Regierung unter ihrem Ministerpräsidenten Orbán blockiert worden. Der Kanzler versprach zudem, die Ukraine auf ihrem Weg zu einem EU-Beitritt weiter zu unterstützen. Selenskyj erklärte, sein Land strebe einen vollwertigen Beitritt zur NATO und zur Europäischen Union an. Man brauche weder eine "EU-light" noch eine "NATO-light".
Merz hatte den ukrainischen Präsidenten mit militärischen Ehren empfangen. Anlass für den Besuch Selenskyjs sind die ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit vielen Jahren. Bei dem Treffen wurden zwei Abkommen zur verstärkten Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich und zu Hilfen für den Wiederaufbau unterzeichnet.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






