
Sie sollen im Verteidigungsfall unter anderem dafür eingesetzt werden, gegnerische Abwehrsysteme zu überfordern. Mit teureren Präzisionswaffen könnten dann zuverlässiger relevante militärische Ziele ausgeschaltet werden. Neben Deutschland wollen sich Länder wie Frankreich, Großbritannien, Polen und Schweden an dem Projekt beteiligen.
Bei dem Treffen in Brüssel äußerte sich die US-Regierung zufrieden mit den Bemühungen der Europäer um eine fairere Lastenteilung innerhalb der NATO. Staatssekretär Colby sagte, man habe nun 'eine sehr starke Grundlage, um partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Konkret lobte er, dass die Europäer im vergangenen Jahr ihre Bereitschaft erklärt hätten, sich federführend um die konventionelle Verteidigung zu kümmern. Colby war in Vertretung für US-Verteidigungsminister Hegseth nach Brüssel gereist. Auch NATO-Generalsekretär Rutte äußerte sich bei dem Treffen zufrieden und verwies dabei auch auf die von der deutschen Bundesregierung geplante Erhöhung der Verteidigungsausgaben.
Derweil stellte Bundesverteidigungsminister Pistorius der Ukraine die Lieferung von fünf weiteren PAC-3-Abfangraketen in Aussicht. Die Zusage sei jedoch an die Bedingung geknüpft, dass andere Länder insgesamt 30 dieser Flugkörper spendeten, sagt Pistorius am Rande des NATO-Verteidigungsministertreffen in Brüssel.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









