Montag, 15. August 2022

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Die Koalition und das Klimaschutzgesetz
Großer Wurf oder keine Ambitionen?

Die Jugendbewegung "Fridays for Future" gab diese Woche ihre Forderungen an die Politik bekannt. Das Klimakabinett tagte zum ersten Mal und noch dieses Jahr soll das Klimaschutzgesetz in Kraft treten. Passiert gerade wirklich etwas in der Klimapolitik - oder ist doch alles nur Augenwischerei?

Gesprächsleitung: Barbara Schmidt-Mattern | 10.04.2019

Das Kraftwerk Niederaußem von der RWE Power. C. Hardt
Ist die deutsche Klimapolitik auf dem richtigen Weg? Braunkohle-Kraftwerk Niederaußem (imago / C. Hardt )
"Fridays for Future"-Aktivist Sebastian Grieme forderte "Taten statt schöner Worte". Wichtig sei es, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Effizienz zu maximieren.
Auch der Meteorologe Mojib Latif forderte mehr politischen Willen. Bis jetzt würden hauptsächlich Verantwortlichkeiten hin und her geschoben.
SPD-Politiker Klaus Mindrup räumte ein, dass man beim Ausbau der Windenergie "ins Stottern gekommen" sei. Es bedürfe einer breiteren Akzeptanz für deren Ausbau.
AfD-Bundestagsabgeordneter Karsten Hilse vertrat die Meinung, man könne den Klimawandel nicht aufhalten, sondern sich nur daran anpassen. Dafür müssten vom Staat finanzielle Mittel bereitgestellt werden.
Es diskutierten:
  • Sebastian Grieme, Fridays For Future
  • Karsten Hilse, AfD, Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Mojib Latif, Klimaforscher, Universität Kiel
  • Klaus Mindrup, SPD, Mitglied des Deutschen Bundestages