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Die politische Radioshow - Teil 1Zingsheim braucht Gesellschaft!

Zweite Runde der politischen Radioshow der "Querköpfe": Der Musikkabarettist Martin Zingsheim hat wieder Gäste aus Politik und Zeitgeschehen in die Kölner Comedia eingeladen: Gregor Gysi und Wolfgang Bosbach, die Song-Poetin Uta Köbernick, die Kabarettisten Matthias Deutschmann und Friedemann Weise sowie das Duo Suchtpotenzial.

27.09.2017

Zingsheim in Gesellschaft
Zingsheim in Gesellschaft (Deutschlandradio)
Im ersten Teil der Show trifft der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach auf den wiedergewählten Bundestagsabgeordneten der Linken Gregor Gysi, die gemeinsam das noch frische Ergebnis der Bundestagswahl hinterfragen. Gregor Gysis Fazit: "Das erste Mal seit 1949 ist eine offen national-rassistische Partei, die Rechtsextremismus in ihren Reihen tatsächlich zulässt, zur drittstärksten politischen Kraft Deutschlands gewählt worden. Ich habe gehofft, das nicht miterleben zu müssen."
Friedemann Weise liefert seinen pointierten Beitrag zur Diskussion in Form von "Sieben Weisheiten zur Wahl", bevor der Freiburger Matthias Deutschmann aus seiner langjährigen Erfahrung als Kabarettist und Beobachter des Bundestages resümiert. Seine Vorfreude auf eine mögliche Jamaika-Koalition ist groß: "Das wird witzig. Diese Koalition ist das Optimum für uns Kabarettisten!"
Die in der Schweiz lebende Kabarettistin und Liedermacherin Uta Köbernick singt eines ihrer, wie sie sagt, "Widerständchen" und steigt im Anschluss mit der geladenen Runde in eine Debatte über Volksabstimmungen ein.
Eine Stunde diskutiert und musiziert Martin Zingsheim mit seinen Gästen, bevor er sein Publikum in die Pause entlässt. Das freut sich vor allem auf den zweiten Teil des Abends, der besonders turbulent zugehen wird: Wolfgang Bosbach nimmt Gregor Gysi in den Schwitzkasten und das Duo Suchtpotential wälzt sich Mundharmonika spielend auf dem Boden...
Hören Sie heute in den "Querköpfen" ab 21:05 den ersten Teil des Abends und am 4. Oktober den zweiten Teil von "Zingsheim braucht Gesellschaft".

Der Song zur Wahl von Martin Zingsheim: