Berlin
Digitalkonferenz Republica fordert Kontrolle des Menschen über Künstliche Intelligenz

Zur Eröffnung der Digitalkonferenz Republica in Berlin haben die Veranstalter zu einem kritischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz aufgerufen.

    Karen Hao spricht vor einer bunten Digitalwand in ein Mikrofon.
    US-Autorin Karen Hao hält bei der Medienkonferenz re:publica 26 die "Opening Keynote" mit dem Titel "How Silicon Valley is Reshaping the World - via AI". (picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka)
    Der Mensch müsse die Kontrolle über die Maschinen behalten, hieß es. Ursprünglich habe es die Utopie vom Internet als Demokratiemaschine gegeben. Jetzt aber liege die Macht in den Händen von wenigen Tech-Milliardären.
    Die KI-Expertin Karen Hao sagte in ihrer Eröffnungsrede, dass Künstliche Intelligenz an verschiedenen Stellen zu Ausbeutung, Ungleichheit und Umweltzerstörung beitrage. Sie rief Europa dazu auf, einen anderen Weg als die USA einzuschlagen und für Transparenz zu sorgen.
    Die Republica dauert bis Mittwoch. In rund 670 Veranstaltungen sprechen mehr als 1.200 Experten aus Wissenschaft, Medien, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft über verschiedene Aspekte der Digitalisierung.
    Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.