
Grundlage der Einschätzung ist eine Befragung von Unternehmen. Demnach bewerten 26 Prozent ihre wirtschaftliche Lage als schlecht, so viele wie zuletzt während der Corona-Pandemie. Auch die Aussichten haben sich verschlechtert: Nur 13 Prozent der befragten Firmen rechnen in den kommenden Monaten mit besseren Geschäften, ein Drittel erwartet einen Rückgang.
Unternehmen durch gestiegene Energie- und Rohstoffpreise belastet
DIHK-Hauptgeschäftsführerin Melnikov erklärte, ein tragfähiger Aufschwung rücke in weite Ferne. "Mit dem Krieg im Nahen Osten legt sich ein erneuter Schatten auf die ohnehin geschwächte deutsche Wirtschaft." Schon zuvor seien die Unternehmen durch hohe Arbeitskosten, Energiepreise, Bürokratie und Steuern stark belastet gewesen, betonte Melnikov. "Die zuletzt massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sind für viele Betriebe der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt."
Grundlage für die Prognose ist eine Umfrage im Zeitraum vom 23. März bis 8. Mai 2026 mit gut 23.400 Antworten.
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Diese Nachricht wurde am 23.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
