
Wie der NDR meldet, wurden in Kooperation mit den Bundesländern Dutzende afghanische Staatsbürger den von den Taliban benannten Diplomaten in Bonn und Berlin vorgeführt. Zweck sei es gewesen, die notwendigen Dokumente für die Abschiebung dieser Personen zu erlangen. Auch das ZDF hatte über die Vorgehensweise berichtet. Reportern gelang es demnach, eine solche Vorführung von Menschen durch die Bundespolizei in Bonn zu filmen.
Diese Woche wurden 25 Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Der CSU-Politiker Dobrindt hatte danach betont, es habe sich um gefährliche Straftäter gehandelt. Er sei froh und dankbar, dass es mit den Verantwortlichen in Afghanistan eine Vereinbarung gebe, die regelmäßig und regulär Rückführungen erlaube. Die Männer waren den Angaben zufolge wegen Totschlag, Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung und Drogendelikten verurteilt worden. - In Afghanistan haben die Taliban vor knapp fünf Jahren die Macht an sich gerissen. Die Menschenrechtslage im Land wird von internationalen Organisationen als katastrophal eingestuft.
Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







