Anschlag auf Stromversorgung in Berlin
Energiesenatorin Giffey fordert Schutz sensibler Daten zur Infrastruktur

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung hat sich Energiesenatorin Giffey für einen verstärkten Schutz sensibler Daten zur Infrastruktur der Stadt ausgesprochen. Viele Informationen dazu seien frei zugänglich im Internet zu finden, sagte die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk.

    Giffey im weißen Kostüm spricht vor einer blauen Wand mit einem stilisierten grauen Bären.
    Die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Giffey fügte hinzu, in der Vergangenheit sei Transparenz vor Sicherheit gegangen. Das müsse sich ändern (Audiolink). Im Zweifel müsse Sicherheit stärker als Freiheit gewichtet werden. Gleichzeitig zog die Senatorin ein positives Fazit der Reaktion nach dem großflächigen Stromausfall. Von den ursprünglich 45.000 betroffenen Haushalten seien inzwischen etwa 14.500 wieder am Netz. Auch die Wasser- und Abwasserversorgung sei gesichert.
    Seit Samstag sind in Teilen Berlins tausende Haushalte und Betriebe ohne Strom. Behörden gehen von Brandstiftung durch Linksextremisten aus. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner stuft den Anschlag als Terrorismus ein.
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    Diese Nachricht wurde am 05.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.