Steigende Preise wegen Iran-Krieg
Welthungerhilfe warnt vor Verschärfung von Ernährungskrisen in Afrika und Asien

Die Welthungerhilfe warnt vor einer Verschärfung der Ernährungskrisen in Afrika und Asien. Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran bedrohe weltweit Existenzen, sagte die Ernährungsexpertin der Organisation, Wiemers, im Deutschlandfunk.

    Zwei Bauern im Sudan ernten Sorghumhirse
    Durch den Mangel an Dünger drohen Ernteausfälle, sagt Miriam Wiemers von der Welthungerhilfe (picture alliance / doa / Xinhua News Agency / Tariq Ishaq Musa)
    Durch die Blockade der Straße von Hormus seien neben den Energiepreisen auch die Preise Düngemittel explodiert. In Ländern wie Kenia, Indien oder Äthiopien könnten Landwirte Felder nicht bestellen. Zudem drohten wegen des Klimawandels Ernteausfälle.

    Verlässliche Finanzierungszusagen sind notwendig

    Wiemers betonte, bereits vor dem Krieg im Nahen Osten hätten sich weltweit 673 Millionen Menschen nicht ausreichend ernähren können. Notwendig seien nun verlässliche Finanzierungszusagen. Wiemers begrüßt den Vorschlag des UNO-Entwicklungsprogramms, besonders von Armut gefährdete Menschen temporär mit sogenannten Bargeldtransfers zu unterstützen.

    Weiterführende Informationen

    Über die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg halten wir Sie auch in einem Newsblog auf dem Laufenden.
    Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.