Nordrhein-Westfalen
Erster Transport von Atommüll aus Jülich in Ahaus angekommen

Ein Atommüll-Transport aus dem rheinischen Jülich ist nach einer Fahrt quer durch Nordrhein-Westfalen im Zwischenlager Ahaus angekommen.

    In der Nacht fährt ein Schwerlast-Transporter über eine Autobahn, begleitet von Polizeifahrzeugen.
    Der Lkw mit dem Castor fährt auf der A44 von Jülich nach Ahaus. (picture alliance / dpa / dpa pool / Christoph Reichwein)
    Der Konvoi mit einem Castor-Behälter erreichte in der Nacht das 170 Kilometer entfernte Ziel. Rund 2.400 Polizisten waren zum Schutz des Transports im Einsatz. Umweltschutz-Verbände und Anti-Atomkraft-Initiativen protestierten an mehreren Standorten. Die Polizei sprach jedoch von einem reibungslosen Transport.
    In Jülich lagern noch weitere 151 Castor-Behälter mit Brennelemente-Kugeln aus dem dortigen ehemaligen Forschungsreaktor. Die Transporte der Behälter sind seit Jahren politisch umstritten, wurden im vergangenen Jahr aber genehmigt. Die Kosten dafür betragen nach Angaben der zuständigen Gesellschaft etwa 90 Millionen Euro.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.