Montag, 23. Mai 2022

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Erziehung 4.0
Kinder und die digitale Welt

Die Digitalisierung verändert weite Bereiche unseres Zusammenlebens und macht auch vor Kinderzimmern nicht halt. Smartphones, Spielekonsolen und digitale Lernmedien sind daraus nicht mehr wegzudenken. Doch wie lernen Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit Facebook, YouTube und Co.?

Moderation: Andreas Stopp | 08.12.2017

Ein Junge sitzt mit seinem Schulranzen auf einer Tischtennisplatte und spielt auf einem Smartphone.
Schon Kleinkinder lernen heute, wie man ein Smartphone bedient (picture alliance / ZB / Jens Kalaene )
Die zunehmende Digitalisierung verändert weite Bereiche unseres Zusammenlebens, von der Kommunikation bis hin zu unserem Medienkonsum.
So gehören schon seit Jahren Computerspiele oder Spielekonsolen zum Lebensalltag vieler Kinder, Informationen für die Freizeit oder Schule werden im Internet gesucht und sind ständig verfügbar, Verabredungen werden per WhatsApp getroffen und für die Persönlichkeitsentwicklung und Alltagsgestaltung spielen YouTube, Snapchat, Instagram oder Facebook eine wesentliche Rolle.
Auch im Bereich der Bildung von Kindern und Jugendlichen verändert sich durch Lernsoftware oder den Einsatz von digitalen Angeboten im Unterricht vieles.
In der "Lebenszeit" möchten wir besprechen, wie Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt leben. In welcher Erfahrungswelt wachsen sie auf? Wie hat Erziehung im Elternhaus und in der Schule auszusehen, damit Kinder im medial bestimmten Zeitalter zurechtkommen? Wo liegen Risiken und Gefahren, wo Vorteile und Pluspunkte?
Sagen Sie uns Ihre Meinung und diskutieren Sie mit. Melden Sie sich telefonisch vor und während der Sendung unter 00800 4464 4464 oder per E-Mail unter lebenszeit@deutschlandfunk.de
Gäste der Sendung:
Marion Brüggemann, Vertretungsprofessorin für Medienpädagogik an der Uni Hamburg
Daniel Heinz, Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW
Jöran Muuß-Merholz, Bildungsexperte und Erziehungswissenschaftler