Bedrohung
Estnischer Geheimdienstchef: "Russischer Angriff derzeit unwahrscheinlich"

Der Generaldirektor des estnischen Nachrichtendienstes, Rosin, hält das Risiko eines russischen Angriffs auf europäische Staaten aktuell für gering.

    In einem spärlich bewachsenen Steppengebiet wird eine Artilleriekanone abgefeuert. Man sieht Mündungsfeuer.Das Fahrzeug und einen Soldaten sieht man nur als Silhouette.
    Russisches Panzerfahrzeug im Einsatz im Grenzgebiet zur Ukraine. (Russian Defense Ministry Press)
    Derzeit benötige Russland die meisten seiner militärischen Ressourcen für den Krieg gegen die Ukraine, sagte der Geheimdienstchef im Deutschlandfunk. Das könne sich aber in der Zukunft durchaus ändern. Deshalb sei es wichtig, dass die westlichen Verbündeten ihren Zusammenhalt und ihre militärischen Fähigkeiten stärkten, betonte Rosin. Russland beobachte den Westen und müsse zu dem Schluss kommen, dass sich eine Aggression nicht lohne. Aktuell gelte es, den Druck auf Russland durch Sanktionen zu erhöhen und die Ukraine in ihrem Kampf gegen den Kreml weiter zu unterstützen.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.